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#jotag25

Deutschlands großer Branchentreff

Ermunterung statt Krisenstimmung war die Devise auf den Panels und Workshops des Journalistentag des Deutschen Journalisten-Verbandes in NRW (DJV-NRW) unter dem Motto „Who pays? (Neue) Geschäftsmodelle zur Finanzierung von Journalismus und wer die Zeche zahlt, wenn er fehlt“ mit mehreren hundert Journalist:innen.

Keynote-Speaker Thomas Knüwer (kpunktnull) forderte schon zu Beginn dazu auf, beim Nachdenken über die Zukunft des Journalismus den Blick darauf zu richten, welche großen Chancen sich den etablierten Medien durch neue Formate böten, um verlorenes Publikum wieder zurückzugewinnen.

Über die Perspektiven für die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks tauschten sich Heike Raab, Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Landtag, Prof. Martin Detzel, Vorsitzender der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten, mit Prof. Christopher Buschow von der Hamburg Media School aus. Auch der schwierige private Rundfunkmarkt in NRW war Thema. Tim Lauth (The Radio Group) und Jan-Uwe Brinkmann (Teutocast) diskutierten dazu mit Volkmar Kah, Geschäftsführer des DJV-NRW. Auf einem weiteren Podium sprachen WDR-Chefredakteur Stefan Brandenburg, Andreas Lamm vom European Centre for Press and Media Freedom und die freie Journalistin Konstanze Nastarowitz darüber, ob Bedrohung und zeitlicher Druck bei Journalist:innen zur Selbstzensur führen.

In anderen Panels ging es in der Sparkassenakademie am Phoenix See um den Kampf gegen organisierte Kriminalität, neue Finanzierungsmodelle, die politische Meinungsbildung durch TikTok & Co. und den durch US-Dominanz und Digitalgiganten bedrohten europäischen Journalismus. Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ konnten sich die Teilnehmenden darüber hinaus den ganzen Tag über Ausbildung, Absicherung und andere berufspraktische Fragen informieren.

Der #JoTag25 schloss am Nachmittag erstmals mit der feierlichen Verleihung der Friedrich und Isabel Vogel-Preise für hervorragenden Wirtschaftsjournalismus. Dr. Bernd Schulte, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten und Medien und Amtschef der NRW-Staatskanzlei, sprach dazu die Keynote.

(Fotos: Udo Geisler, Fabian Strauch)

Mit dabei waren:

RiffReporter

Foto Credit: Kim Kristin Mauch

freie Journalistin

Journalist, Digitalberater & Autor

Deutsche Welle

Handelsblatt Crime

Bonn Institute

The Radio Group/ANTENNE NRW

European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF)

Dunkelblau GmbH

Luxemburgische Journalistenassoziation (ALJP)

Bund Deutscher Kriminalbeamter NRW e.V.

Vorsitzender KEF

Staatssekretärin, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz Koordinatorin der Rundfunkkommission

Journalist & Autor „Germafia“

Statistisches Landesamt NRW (IT.NRW)

DJV Bundesverband

heise Medien

Chaos Computer Club (CCC)

Zentrum für Digitalrechte und Demokratie

events
Workshops und Panels

Das Programm 2025:

Aula N 1.20 Raum N 1.05 / 1.06 Raum N 1.07 / 1.08 Raum B 1.04 Raum B 1.14
11.00
BEGRÜSSUNG
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11.10

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13.00
14.00
15.00
16.00
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18.00

Aula N 1.20

Raum N 1.05 / 1.06

Raum N 1.07 / 1.08

Raum B 1.04

Raum B 1.14

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Auf ein Wort

Wer glaubt, dass der Medienwandel in den vergangenen Jahren schon drastisch war, hat noch nichs gesehen. Das kommende Jahrzehnt wird entscheiden, was vom Journalismus bleibt – und wer ihn produziert.

Thomas Knüwer
<Journalist, Digitalberater & Autor/>

Die Finanzierung muss den Bedarf der Anstalten basierend auf dem Auftrag der Länder und die Wirtschaftlichkeit im Sinne der Beitragszahler berücksichtigen. Dies sichert die unabhängige KEF.

Prof. Dr. Martin Detzel
<Vorsitzender, Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF)/>

Wir als The Radio Group glauben an den Rundfunkmarkt in NRW und sehen für die Zukunft weiter viele Potentiale. Wir kennen aber auch die Herausforderungen.

Tim Lauth
<Geschäftsführer, The Radio Group/>

Journalismus kann mehr, als den Mächtigen kritisch auf die Finger zu schauen. Es muss auch darum gehen, möglichst viele Perspektiven in die demokratische Diskussion darüber einzubinden, wie wir als Gesellschaft weitermachen wollen. Hier kann Journalismus eine entscheidende Rolle spielen: Informierend, emphatisch, lösungs- und zukunftsorientiert.

Ellen Heinrichs
<Geschäftsführerin, Bonn Institute/>

Als Landwirtin trage ich Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt. Wir denken in Generationen. Als Unternehmerin erwarte ich das auch von Politik und Verwaltung. Und in der Familie: Wir leben mit vier Generationen unter einem Dach, mit allen damit verbundenen Herausforderungen und auch Chancen. Bei uns ist Nachhaltigkeit gelebter Alltag.

Katharina Leyschulte
<selbstständige Unternehmerin & Landwirtin/>

Luxemburgs Pressehilfe hat, trotz Stolpersteinen, geholfen unsere Presselandschaft weitgehend zu wahren. Zu große Abhängigkeit bleibt ein Risiko.

Misch Pautsch
<Präsident, Luxemburgische Journalistenassoziation (ALJP)/>

Medienfreiheit ist nur dann gewährleistet, wenn auch die Finanzierung der Medien frei von politischer oder wirtschaftlicher Einflussnahme gesichert ist. Deshalb habe ich mich neben der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, auch für einen Systemwechsel bei der Beitragsfestsetzung unter Einbeziehung der KEF eingesetzt: Aktiver Widerspruch nach einem gestuften System, statt einstimmige Zustimmung zu einem Staatsvertrag.

Heike Raab
<Staatssekretärin in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz & Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien/>

Stirbt der Journalismus, stirbt die Demokratie. Europa muss ihn schützen – vor den Meinungsmonopolen der Tech-Giganten.

Hanna Möllers
<DJV-Justiziarin & stellvertr. Hauptgeschäftsführerin, DJV Bundesverband/>

Die Menschen zahlen für Nachrichten, wenn diese hochrelevant für ihr Leben sind. Durch verlorene Distributionshoheit und den Wegbruch von Login-Effekten, müssen wir neben einbrechenden Werbeerlöse zu stark auf die Abo-Umsätze setzen. Das wird auf Dauer nicht gutgehen. Es braucht – neben hochrelevanten Produkten – mehr echte Zusammenarbeit untereinander, auch mit dem ÖRR, eigene Plattform und mehr Investitionen, um den sterbenden Markt zu retten.

Stefan Johannesberg
<geschäftsführender Vorstand, RiffReporter/>

Morde, Milliarden, Machenschaften, irgendwann wird alles normal. Warum man als Mafia-Reporter trotzdem nie müde werden darf.

Sandro Mattioli
<Journalist & Autor „Germafia“/>
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