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Externe Angebote

Externe Angebote ergänzen seit jeher das Angebot des Journalistentags.

EINFLUSS AUF DIE ÖFFENTLICHKEIT: WELCHE ROLLE SPIELEN VERBÄNDE IN DER DEMOKRATIE?

Journalismus gerät zunehmend unter Druck – insbesondere im Lokalen. Gleichzeitig treten andere Akteure stärker an seine Stelle, um Themen, Positionen und Perspektiven in die Öffentlichkeit zu tragen. Diese Session nimmt Verbände als wichtigen Teil der demokratischen Öffentlichkeit in den Blick. Sie vertreten die Interessen ihrer Mitglieder, kommunizieren Positionen öffentlich, setzen Themen und greifen in politische Debatten ein – und zwar zunehmend ohne den „Umweg“ über den Journalismus. Welche Folgen hat dies für
den öffentlichen Diskurs und die demokratische Meinungsbildung?

EGLV
Das Vertrauen in demokratische Institutionen nimmt ab. Wahlergebnisse zeigen, dass insbesondere in strukturell
benachteiligten Städten demokratische Parteien an Zustimmung verlieren, während extreme Kräfte erstarken. In diesem Spannungsfeld verstehen sich Emschergenossenschaft/ Lippeverband nicht nur als Infrastruktur-Dienstleister, sondern auch als aktiver Teil der demokratischen Zivilgesellschaft. So setzen EGLV auf gelebte Partizipation und Transparenz. Bürger:innen, Mitglieder und Partner sollen aktiv in Entscheidungsprozesse  eingebunden werden. Das bedeutet für die Verbände, auf unterschiedlichen Kanälen zu kommunizieren
und zu informieren.

VDW RHEINLAND WESTFALEN
Der VdW Rheinland Westfalen bringt als Verband der sozial orientierten Wohnungswirtschaft die Perspektiven seiner
Mitgliedsunternehmen in gesellschaftliche und politische Debatten ein. Dabei geht es um Themen, die für viele Menschen von zentraler Bedeutung sind: bezahlbares Wohnen, Stadtentwicklung, Klimaschutz und soziale Verantwortung. In einer sich wandelnden Medienlandschaft übernehmen Verbände zunehmend die Aufgabe, Positionen zu erläutern, Themen sichtbar zu machen und den Austausch mit Politik, Medien und Öffentlichkeit zu fördern. Der VdW versteht sich als Teil einer lebendigen demokratischen Öffentlichkeit.

12.05 bis 12.50 Uhr im Raum N 1.05 / N 1.06

LUST AUF DATEN? WIE IT.NRW MIT MODERNER KOMMUNIKATION UND KI BEI DER DATENRECHERCHE UNTERSTÜTZT

Daten aus der amtlichen Statistik zu sozialen oder wirtschaftlichen Entwicklungen für eine Story gesucht? Seriöse Daten sind eine unerlässliche Grundlage für den Journalismus. IT.NRW als Statistisches Landesamt für Nordrhein-Westfalen unterstützt Journalist:innen bei der Datenrecherche: Im persönlichen Kontakt und mit hilfreichen KI-Tools. Der Vortrag gibt einen Einblick in das umfangreiche Datenangebot von IT.NRW und wie Medienschaffende es effizient nutzen können.

12.05 bis 12.50 Uhr im Raum B 1.04

GEMEINSAM RESILIENZ SICHERN: WELCHEN BEITRAG LEISTEN LANDWIRTSCHAFT, BUNDESWEHR UND JOURNALISMUS FÜR DIE SICHERHEIT IN KRISENZEITEN?

Was braucht die Gesellschaft, was brauchen Bürger:innen, um in Krisenzeiten handlungsfähig zu bleiben – und welchen Beitrag kann Journalismus dazu leisten? Mit Zuversicht in die Zukunft schauen zu können, weil es die Sicherheit gibt, dass wir mit Krisen umgehen können, ist ein Grundstein für proaktives Handeln. Wenn globale Konflikte, Kriege und Abhängigkeiten unsere Versorgungssicherheit gefährden, braucht es zielgerichtete gemeinsame Vorsorge. Landwirtschaft und Bundeswehr haben bewährte Strategien. Beide arbeiten permanent mit Unsicherheit, müssen Risiken bewerten, Prioritäten setzen und Orientierung geben – Herausforderungen, vor denen auch Journalismus steht. Gemeinsam diskutieren wir, welche Erfahrungen sich übertragen lassen, um gesellschaftliche Resilienz zu fördern und so Sicherheit zu gestalten und Zuversicht für die Menschen im Land zu ermöglichen. Nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Enkelkinder.

Die Initiative DIALOG MILCH fördert den Austausch zwischen Journalismus und Landwirtschaft.

14.30 bis 15.15 Uhr im Raum B 1.14